Für die Repräsentation, wie du sie verdienst!


Gegen AStA-Beitragserhöhungen

Den immer mal wieder aus den Reihen der linken Gruppierungen geäußerten Rufen nach „mehr Geld zum Ausgeben“ erteilen wir eine klare Absage. Die Asten in Hessen sind bei den derzeitigen Beitragshöhen im Rahmen ihrer Aufgaben absolut arbeitsfähig, sofern sie nicht verschwenderisch mit dem Geld der Studierenden umgehen. Dazu gehört auch die teilweise Abkehr von der Praxis, Partys in AStA-Eigenregie zu veranstalten. Es hat sich gezeigt, dass dies teils mit erheblichen finanziellen Einbußen einhergeht. Außerdem fordern wir eine Verschlankung der Asten. Derzeit sind viele Asten überbesetzt. Es ist Euer Geld!


Liberalisierung der Studierendenschaften

Dabei soll die Verpflichtung zur Verfassten Studierendenschaften abgeschafft und aus dem Hessischen Hochschulgesetz entfernt werden. 
Die Mitgliedschaft in der verfassten Studierendenschaft soll fortan dem Freiwilligkeitsprinzip unterliegen. Das Semesterticket muss unabhängig von der Mitgliedschaft in der verfassten Studierendenschaft angeboten werden.


Transparente Gremien

Viele Kommilitoninnen und Kommilitonen haben wenig Zutrauen in die Gestaltungsmöglichkeiten der studentischen Gremien, manche halten sie sogar für überflüssig oder für reine Selbstbedienungsläden. Diesem Eindruck muss entgegen getreten werden, indem professionelle Beratungsangebote und guter Service geboten sowie die wichtigsten Infos über die hochschulpolitischen Entwicklungen kompakt und verständlich an die Studierenden herangetragen werden.


Konstruktive Kritik an den Verfehlungen der Hochschulpolitik

Es wird sicherlich in Zukunft unabhängig von der politischen Großwetterlage Anlässe geben, gegen Missstände an den Hochschulen vorzugehen. Die LHG steht für konstruktive Kritik und ein möglichst kooperatives Verhalten aller Beteiligten und hebt sich damit von anderen Gruppen ab, die die Konfrontation vorziehen. Vor allem die Gruppen aus dem linken Spektrum wollen ohnehin Vorstellungen durchsetzen, die weit über ihr hochschulpolitisches Mandat hinausgehen.


Transparenz über soziale Medien

Zu den Kernpunkten liberaler Hochschulpolitik gehört Transparenz. Das heißt für uns: die studentischen Gremien gegenüber den Studenten verantwortlich machen. Neben Hochschulwahlen ist dafür Informationsarbeit am wichtigsten, d.h. genau aufzuzeigen, wo ihr AStA seiner Verantwortung, im allgemeinen Interesse der Studierendenschaft zu agieren, nicht nachkommt. Dies könnte man hessenweit über soziale Medien koordinieren, sodass die Studenten auch über die unprofessionelle Arbeit anderer AStAs informiert werden, zumindest sollte aber die Transparenzarbeit mit sozialen Medien als integraler Bestandteil der Hochschulpolitik etabliert werden. Weiterhin sollen Sitzungen des Studierendenparlaments und AStA-Sitzungen online vom AStA gestreamt werden und die Protokolle der jeweiligen Sitzung innerhalb von wenigen Tagen zur Verfügung gestellt werden.


Professionalisierung der AStAs

Die AStAs in Hessen, wie auch in anderen Bundesländern, sind in ihren Veranstaltungen, Angeboten und Veröffentlichungen oft ideologisch links, sowie rein gesellschaftswissenschaftlich orientiert. Damit verstoßen sie klar gegen §77 Abs. 2 HHG, in dem der verfassten Studierendenschaft die „Förderung der politischen Bildung und des staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins der Studierenden“ auferlegt wird. Oftmals wird in den Veröffentlichungen und Veranstaltungen der AStAs jedoch gegen jedes staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein polemisiert, wenn diese sich mit linksideologischen bis linksextremen Gruppierungen solidarisieren. Auch von einer Förderung der politischen Bildung kann nicht die Rede sein, wo einseitig gesellschafts- und ‚kapitalismuskritische‘ Ideen propagiert werden. Es sollten allgemeinverbindliche Kriterien geschaffen werden, die der Studierendenschaft ermöglichen, ihre AStAs genauer dahingehend zu kontrollieren. Angeboten und Veröffentlichungen, die nicht einmal den Anschein politischer Neutralität wahren, sollte die Finanzierung entzogen werden.