Programmatik


Wir stehen für…

Wir setzen uns aktiv für die Studierenden ein und vertreten eure Interessen gegenüber den Universitätsleitungen sowie dem Hessischen Landtag und dem hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kuinst.

Wir vertrauen in die Fähigkeit aller Studierenden, ihr Studium in einem gewissen Rahmen selbst und eigenverantwortlich zu gestalten. Die Studierenden müssen nicht bevormundet werden, das sollte mit dem Ende der Schulzeit vorbei sein. Diese Eigenverantwortung zu stärken und allen ein selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen, das ist das Ziel unserer Arbeit. Unser Idealbild der Universität ist deshalb die Gemeinschaft aus Lehrenden und Lernenden – dafür lohnt sich aller Einsatz!

Wir stehen für:

  • gegen AStA-Beitragserhöhungen! Den immer mal wieder aus den Reihen der linken Gruppierungen geäußerten Rufen nach „mehr Geld zum Ausgeben“ erteilen wir eine klare Absage. Die Asten in Hessen sind bei den derzeitigen Beitragshöhen im Rahmen ihrer Aufgaben absolut arbeitsfähig, sofern sie nicht verschwenderisch mit dem Geld der Studierenden umgehen. Dazu gehört auch die teilweise Abkehr von der Praxis, Partys in AStA-Eigenregie zu veranstalten. Es hat sich gezeigt, dass dies teils mit erheblichen finanziellen Einbußen einhergeht. Außerdem fordern wir eine Verschlankung der Asten. Derzeit sind viele Asten überbesetzt. Es ist Euer Geld!
  • für eine wirklich bessere Lehre. Die Einführung von Bachelor und Master und der gesamte Bologna-Prozess müssen mehr sein als eine komplizierte Sparmaßnahme! Die Verpflichtung niedrig bezahlter Lehrkräfte ohne Forschungsmöglichkeiten wird sich langfristig negativ auf die Qualität der Lehre und die Qualifizierungsmöglichkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses auswirken. Reformen müssen aber bessere Lehre zur Folge haben! Mit dem neuen leistungsbezogenen Besoldungsmodell, Lehrevaluation und anderen Maßnahmen ist in dieser Hinsicht schon manches erreicht worden. Doch dürfen Fortschritte in der Verbesserung der Lehre auch nicht im Wust der Bürokratie erstickt werden. Daher sprechen wir uns gegen die im Zuge der derzeit stattfindenden Hochschulreformen um sich greifende Regelungs- und Kontrollwut aus, die zu Lasten aller Hochschulangehörigen geht.
  • für eine Universität, die sich als Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden begreift, in der Forschung und Lehre gleichwertig nebeneinander stehen. Die Lehre darf nicht nur auf Berufsqualifizierung abzielen und sollte die Offenheit für ein möglichst freies Studium bieten.
  • für konstruktive Kritik an den Verfehlungen der Hochschulpolitik. Es wird sicherlich in Zukunft unabhängig von der politischen Großwetterlage Anlässe geben, gegen Missstände an den Hochschulen vorzugehen. Die LHG steht für konstruktive Kritik und ein möglichst kooperatives Verhalten aller Beteiligten und hebt sich damit von anderen Gruppen ab, die die Konfrontation vorziehen. Vor allem die Gruppen aus dem linken Spektrum wollen ohnehin Vorstellungen durchsetzen, die weit über ihr hochschulpolitisches Mandat hinausgehen.
  • für Datenschutz mit Augenmaß. Wir fordern einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten der Studierenden.
  • für leistungsfähige und transparente studentische Gremien. Viele Kommilitoninnen und Kommilitonen haben wenig Zutrauen in die Gestaltungsmöglichkeiten der studentischen Gremien, manche halten sie sogar für überflüssig oder für reine Selbstbedienungsläden. Diesem Eindruck muss entgegen getreten werden, indem professionelle Beratungsangebote und guter Service geboten sowie die wichtigsten Infos über die hochschulpolitischen Entwicklungen kompakt und verständlich an die Studierenden herangetragen werden.

Wir setzen uns ein für…

  • mehr Engagement für studentischen Wohnraum
  • mehr Master-Plätze
  • längere Öffnungszeiten der Bibliotheken
  • mehr Wahlfreiheit für dein Studium
  • Ausweitung des Semestertickets
  • ein freiwilliges, CO2 -neutrales Öko-Semesterticket
  • ein verbessertes Sportangebot
  • Videoaufzeichnung der Vorlesungen
  • kontinuierliche Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Antragsvorlage(DOCX)